Keine Zeit, kein Geld – Teil 1

Der tägliche Weg zur Arbeit

Die Zeit ist ein Kostenpunkt der oft nicht beachtet wird. „Zeit ist Geld“ ist ein altbekanntes Sprichwort. Meistens wird das Sprichwort aber damit in Verbindung gebracht, dass man Geld verliert wenn es nicht schnell genug geht.

Beim täglichen sparen ist das oft genau andersrum. Hier könnte mas das Sprichwort vielleicht in „Keine Zeit, kein Geld“ ändern. Warum? Es gibt viele Beispiele, bei denen man unheimlich viel Geld ausgibt, weil man sich keine Zeit nimmt. In dieser kleinen Blogreihe – „Keine Zeit, kein Geld“ – werden ich auf das ein oder andere Beispiel eingehen. Heute geht es um den täglichen Weg zur Arbeit…

Am Morgen fängt es schon an. Man möchte morgens gerne ein wenig länger Schlafen und nimmt sich NICHT die Zeit seinen Tag in Ruhe zu beginnen. Was folgt daraus? Anstatt sich in Ruhe fertig zu machen und sich die Zeit zu nehmen ordentlich zu frühstücken, wird gehetzt. Der morgendliche Kaffee und das belegte Brötchen kommen aus der nächstgelegenen Backstube. Kostenpunkt: 2,50 Euro pro Tag. Gehen wir der Einfachheit einfach mal von Mehrkosten von 1,50 pro Tag aus. Das macht bei 22 Arbeitstagen 33,00 Euro pro Monat. Aufs Jahr gerechnet kostet der morgendliche Gang zum Bäcker also 396,00 Euro und zwar pro Person! Hier finden wir schon ein sehr grosses Einsparpotenzial und dabei sind wir grade erst aufgestanden :-)

Natürlich geht das hetzen gleich weiter. Um rechtzeitig in der Firma zu sein, treten wir halt ein wenig mehr aufs Gaspedal, anstatt entspannt, vorrausschauend und Spritsparent zu fahren. Die Kosten sind hier nur schwer abzuschätzen, da hier sehr viele Faktoren eine Rolle spielen. Aber wir tätigen eine Annahme. Nehmen wir an, dass wir durch die „sportliche“ Fahrweise den Spritverbrauch auf 100 km um 2 Liter erhöhen. Den Preis für 2 Liter setzen wir jetzt einfach mal auf 2,50 Euro. Das entspricht 1,25 Euro pro Liter. Bei einer jährlichen Fahrleistung von sagen wir mal 10.000 km die wir benötigen um von zu Hause zur Arbeit zu fahren und wieder zurück, können wir hier jährlich locker 250,00 Euro einsparen, also knapp 21,00 Euro pro Monat. Und seien wir doch mal ehrlich! Wieviel Zeit gewinnen Sie denn im Berufsverkehr mit der sportlichen Fahrweise? In den meisten Fällen ist das nicht wirklich der Rede wert.

Also anstatt den Tag in Ruhe zu beginnen und Geld zu sparen, wird das Geld zum Fenster rausgeschmissen und man kommt schon gestresst bei der Arbeit an. Eigentlich kein guter Start in den Tag. Also lieber alles in Ruhe machen und den Tag ordentlich beginnen. Und schon haben wir 54,00 Euro pro Monat eingespart und ganz nebenbei unser Stresslevel gesenkt. Ob 54,00 Euro nun viel oder wenig ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wir wollen hier ja nur auf das ein oder andere Aufmerksam machen.

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